„Sämtliche Energie habe ich in Jerez verbraucht!“ – Festival de Jerez 2014

Zurück aus Andalusien versorgt uns Ester Flubacher, leidenschaftliche Tanzschülerin und Mitglied unseres Vereins, mit einem erfrischenden Sammelsurium an Eindrücken, Bildern und Videos vom Festival de Jerez 2014 und dem Carnaval de Cádiz.

Von Ester Flubacher, März 2014

Frisch zurück und direkt krank ins Bett. Sämtliche Energie habe ich in Jerez verbraucht und versuche mich nun physisch und emotional davon zu erholen. Ein perfekter Zeitpunkt also, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und davon zu berichten.

Zwei intensive Flamencowochen liegen hinter mir mit viel Unterricht, täglichen Shows, bewegenden Wiedersehen mit Freunden von nah (Schweiz, Sanlúcar, Sevilla) und fern (Japan, Mexiko, Argentina), einer einzigartigen Fasnacht in Cádiz, unglaublich köstlichem Essen…. und einem traurigen Ereignis. Aber halten wir uns beim Berichten am besten an den Leitfaden: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Drei Workshops – drei Perspektiven

In zwei Wochen habe ich drei Kurse von je einer Woche besucht, d.h. also doppeltes Unterrichtsprogramm in der zweiten Woche. Meine Lehrer dieses Jahr waren Antonio el Pipa, Domingo Ortega und Juan Paredes. Ausser ihrem Geschlecht und der Leidenschaft für den Flamenco haben die drei Profesores wenig gemeinsam. Während El Pipa sich stark auf Haltung und Projektion konzentriert und in der Buleria gar etwas sehr ernsthaftes sieht, vermittelt Domingo vor allem hochmusikalische, natürliche aber nicht immer ganz einfache Schrittfolgen. Paredes wiederum will von Schritten gar nichts wissen und hauptsächlich Spass am Rhythmus vermitteln – was ihm mit Erfolg gelingt! Nach diesem umfangreichen Kursprogramm nehme ich von allen Maestros etwas Besonderes mit nach Hause.

Cursillos en Jerez

Links: Spass am Rhythmus im Tanzkurs von Juan Paredes.
Mitte: Bei El Pipa ist Haltung gefragt.
Rechts: Mit Erfolg “bestanden”. Workshop mit Daniel Ortega.

Speziell möchte ich die Woche mit Domingo Ortega herausstreichen, vor welcher ich zugegeben im Voraus etwas Bammel hatte. Gerade deshalb spüre ich rückblickend eine besondere Genugtuung, die Woche nicht nur überlebt, sondern dabei viele wunderschöne Soleá-Elemente mit noch schöneren Escobilla-Bausteinen gelernt zu haben. In der Schweiz ist Ortega noch relativ unbekannt. Dies dürfte sich wohl bald ändern, waren wir doch ganze vier Tänzerinnen mit Basler Wurzeln in seinem Kurs, die ab sofort hierzulande ihre Empfehlungen für einen Ortega-Workshop abgeben.

Stühle, Peñas und ganz grosses Kino

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Pressekonferenz: Das 30köpfige Team von “Fatum” – ein Gemeinschaftswerk von Javier Latorre und dem Japaner Shoji Kojima

Allabendlich waren die „Big Shows“ im Teatro Villamarta angesagt. Eröffnet wurde das Festival mit „Fatum“, der Gemeinschaftsproduktion des Japaners Shoji Kojima und Javier Latorre. Es sollte die einzige dieses Festivals bleiben, die eine Geschichte erzählt und dies gar mit einem leicht „Freaky“-Touch. Inszeniert von Latorres „Ballett Flamenco“ trat Kojima selber auf die Bühne, um als weiss geschminktes Wesen, mit langen Haaren und schwarzem Gewand das Schicksal zu verkörpern- etwas “freaky” eben :). Alles in allem ein eindrückliches und grossartiges Werk! Es zeigt, dass auch ein Nicht-Spanier eine extrem starke Leidenschaft für den Flamenco entwickeln kann, so dass er im Alter von 75 Jahren die Energie aufzubringt, ein mehr als 30ig-köpfiges Team zu finanzieren. Dies ist in der heutigen Zeit für den Flamenco mehr als Gold wert und verdient grossen Respekt – oder sagen wir es auf japanisch: 大きな敬意.

_MG_1364An den folgenden Tagen betraten Bailaores y Bailaoras mit grossen Namen die Bühne. Dazu gehörten Eva Yerbabuena, Belén Maya, Manuel Liñan, Marco Flores, Domingo Ortega, Antonio Canales, Alicia Márquez, Rafaela Carrasco und das Ballet Flamenco de Andalucía, Olga Pericet, Hugo López, Carlos Rodríguez, Karime Amaya, Jesús Carmona, Andrés Peña (Premio del Público), Angel Muñoz… um nur einige der Tanzstars zu nennen. Musikalisch wurden sie von ebenso hochkarätigem Cante und Gitarrenspiel begleitet, welches oftmals gleich in mehreren Shows zu geniessen war, so zum Beispiel von El Londro, David Carpio, Jesús Guerrero, Chicuelo, Diego Villegas, Sonia Berbel, Remedios Amaya, Carmen Linares, Fernando de la Morena, Miguel Ortega, Mercedes Cortés, Inma Rivero, Fabiola Pérez, José Anillo, El Pulga, Miguel Lavi u.v.m..

_MG_7137Sehr viele Künstler nutzten dieses Jahr den Stuhl als Medium zwischen Tanz und Bühne. Das aktiv in die Performance eingebrachte Möbelstück sowie der beinahe vollständige Verzicht auf Farbe sorgten nach den Shows unter den Besuchern für viel Gesprächsstoff. In den Restaurants und Peñas wurde ausführlich erörtert, analysiert und diskutiert. Auch dies ist lebendiger Teil des Festivals! Ebenso wie das Lesen der Kritiken der Tagespresse am jeweils nächsten Morgen, allen voran der „Diario de Jerez“. Über Inhalte und Meinungen schieden sich dann allerdings die Geister :).

Die Schweiz in Jerez

Eine grosse Freude – auch aus Sicht von Flamenco Encuentro – waren die vielen Schweizer Gesichter, die sich in Jerez tummelten. Insgesamt konnte ich diese schöne Zeit mit über dreissig Kollegen und Kolleginnen aus Zürich, Basel, Genf und Lausanne teilen (ich bitte um Verzeihung, sollte ich in diesem Gewimmel jemanden aus einer weiteren Region vergessen haben…). Einige konnten nur kurz vorbeischauen und die eine oder andere Show geniessen. Die Mehrheit des Schweizerpublikums jedoch besuchte Tanzkurse und wird für die Schweizer Flamencowelt viel Neues aus Jerez mitbringen!

Los Suizos en Jerez2

Zahlreich angereist: Mucha Suiza en Jerez!

Polizei und „Hippytanos“

Am zweiten Wochenende gab es für mich noch einen ganz besonderen Leckerbissen: Fasnachtsluft in Cádiz schnuppern!!! Eintauchen in Strassen, überfüllt mit verkleideten Menschen, die dabei ihre Kostümrollen sehr ernst nahmen: Polizisten verhafteten, Priester predigten, Krankenschwestern pflegten… . Und was wäre der Carnaval de Cádiz ohne seine „Chirigotas y Comparsas Ilegales“! Die „Hippytanos“, eine meiner diesjährigen Lieblings-Comparsas, machte während des Flamencofestivals noch einen Abstecher nach Jerez. Natürlich liess ich mir dort ihr Konzert nicht entgehen… no ni na!

Eine Gitarre wirft ihren Schatten

Ach ja… und dann war da noch jenes Ereignis, das man am liebsten ignorieren möchte. Einfach so tun, als wäre es nicht geschehen. Der Morgen des 26igsten Februar weckte Jerez mit der Nachricht, dass Paco de Lucia in der vergangenen Nacht in Mexiko verstorben sei. Wohl in jedem Kurs hielten die Teilnehmer in einer Gedenkminute inne. In meiner Klasse fehlte ab jenem Tag eine Teilnehmerin, Pacos Nichte… Da an jenem Abend im Teatro Villamarta keine Show stattfand und in den folgenden Tagen das Programm wie geplant durchgezogen wurde, fand der Moment der vielen Tränen am Ende des letzten Konzertes mit Joaquín Grilo statt. Im ausverkauften Saal blieb kein Auge trocken, als sich die Künstler auf der Bühne zusammen fanden und zum Gesang von Remedios Amaya eine Gitarre in die Höhe hielten.

“Se fue la fuente
Y grandes caudales ya no resuenan
Mi inspiración se la llevó el de Lucia
Tantos momentos en mi memoria
Ayyyy que pena”
¡Adios Paco!

Joaquín Grilo y su homenaje a Paco de Lucía. Actuación de la Compañía Joaquín Grilo con su espectáculo “Cositas mías” en el Teatro Villamarta – Festival de Jerez 2014
 Artistas invitados: Dorantes y Remedios Amaya

In Memoriam – Paco de Lucia

Paco de Lucia, 21.12.1947 – 26.2.2014

“Como llora el corazón
Las campanas también lloran”
– Camarón de la Isla

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Madres – aus Leidenschaft und Zuneigung.

von Fabienne-Alexia Müller, November 2013

Madres-1“Sie brachten mich zum Lachen und wenig später hielt ich den Atem an.” – So beschrieb Nina Corti ihre Empfindungen bei der Uraufführung des Tanztheaters “Madres” vor einem Jahr im Bernhard Theater Zürich. Auch die Vorstellung vom 2. November 2013 im Kurtheater Baden packte das Publikum bei seinen Emotionen und veranlasste es zum staunen, weinen und herzlich mitlachen.  Nebst vielen ErstbesucherInnen lud die Aufführung gleichfalls mehrere ZuschauerInnen zum Zweitbesuch ein.

Die Schöpferin von madres, Elena Vicini, bedankt sich nach der Vorstellung bei ihrer Kompanie und dem Kurtheater Baden mit folgenden Worten: “Todos han hecho posible realizar otra vez esta pequeña grande obra que es madres, una criatura creada por nuestras pasiones y voluntad.” – “Alle haben die erneute Realisierung dieses kleinen grossen Werkes ermöglicht, genannt “madres”, ein Geschöpf kreiert aus Leidenschaft und Zuneigung.” Und in der Tat! Dank Energie, Herzblut und Professionalität der mitwirkenden KünstlerInnen und dem Kurtheater Baden Team, reiht sich Madres zweifellos in die Flamenco-Events des Jahres ein.

Mitwirkende:
Choreografie & Tanz: Elena Vicini
Gesang: Isabel Amaya, Cristina Lopez, Elena Morales
Stimme: Marina Navarrete
Percussion: Ricardo Espinosa
Gitarre: Pedro Viscomi Martin, Vicente Cortes
Kurtheater Baden

Flamenco im Royal Baden, 18. Oktober 2013

von Fabienne-Alexia Müller, Oktober 2013

Ein ¡olé y olé y olé!  an die InitiantInnen, TänzerInnen, KünstlerInnen, DJ El Toro und das ganze Team Royal Baden! Wieder einmal mehr durfte der Geist und “Duende” der ¡Bar Fiesta! auflodern und die Nacht zur Fiesta-Nacht werden.

18.10.13 BarFiesta

Der Verein bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden und speziell beim Team Royal Baden, das uns seine Location zur Verfügung gestellt und mit Frau- und Mannschaft unterstützt hat.

Auf dem Programm stand am Anfang des Abends der Dokumentarfilm “Amiga Flamenca” von Chari Maria Santos. Er dokumentiert die Freundschaft und Leidenschaft zum Flamenco, die die beiden in der Schweiz lebenden Flamencotänzerinnen Elena Vicini und Isabel Amaya miteinander verbindet.

BarFiestaOkt2013

Das Bühnenprogramm im Anschluss beinhaltete musikalische und tänzerische Hochgenüsse begleitet vom “Cuadro de la Casa“, das u.a. grosse Namen wie Juan Granados (Gesang), Gitarrenlegende Vicente Cortés und German Papu Gigena (Cajón) verband. Die Tänzerinnen, die unter dem Titel “Nuevas Energias” auftraten, haben einmal mehr das hohe artistische Niveau der hiesigen Flamencobewegung bewiesen.

Mit dem legendären Animationsprogramm “Toma Que Toma” ging das Bühnenspektakel schliesslich in die Partynacht über, allen voran Andrés Villena Tamarit aka DJ El Toro. Mit seinem breiten Repertoire an Latinhouse und Spanish-Disco fand er den richtigen Rhythmus, während Visualist ”Saempi“ mit Bildern auf der Leinwand tanzte.

Selbst um 2h morgens als die Musik längst verstummt und die Putzlichter bereits an waren, schlug das Bar-Fiesta-Herz weiter. Sänger Juan animierte die noch Dagebliebenen mit seinem Gesang zu einer Bar-Fiesta-After-Party – spontan, authentisch und einfach “génial”! www.facebook.com/pages/Bar-Fiesta/346625748690258

=> Wir bedanken uns bei John Flury, Obsoquasi für die wunderschönen Fotos!

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18. Oktober 2013 – Flamenco im Royal Baden

Begegne dem Flamenco im Royal

Der Dokumentarfilm “Amiga Flamenca” von Chari Maria Santos erzählt die Geschichte zweier Flamenco-Tänzerinnen, die durch eine enge Freundschaft und die Leidenschaft für den Flamenco miteinander verbunden sind. Anschliessend werden mit der Tanzgruppe “Nuevas Energias y el Cuadro de la Casa” Live-Akzente gesetzt. Schliesslich übernimmt DJ El Toro die Bühne und lädt mit der ¡Bar Fiesta! zum Tanz bis tief in die Nacht ein.

18.10.13 BarFiesta

Freitag, 18.10. 2013
Türöffnung: 20:30h
Film: 21.00h anschliessend Livemusik, Tanz und ¡Bar Fiesta!
Eintritt: Fr. 15.- / Royal Family Fr. 12.-

Trailer “Amiga Flamenca” – ein Dokumentarfilm von Chari Maria Santos, 25 min.

Ein Dokumentarfilm mit den zwei Protagonistinnen Elena Vicini und Isabel Amaya. Der künstlerische Alltag in der Schweiz ist für Kulturschaffende nicht immer einfach. Darin bewegen sich zwei feminine Figuren – Elena und Isabel – deren Leidenschaft der feurige Tanz aus Südspanien ist. Mit dem Flamenco versuchen sie für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Gemeinsam unterstützen und stärken sie sich im beruflichen wie im privaten Alltag. Voller Sehnsucht und geballter Energie eröffnen sie ihren Schülerinnen und dem Publikum neue Horizonte. Flamenco hat in der Schweiz mit Abtauchen in eine fremde Kultur zu tun. Die zwei Frauen erzählen, welche Erfahrungen sie mit dem Flamenco machen und was sie sonst noch verbindet.

Bar Fiesta – eine lebendige Party

Im Anschluss freuen wir uns auf die Bar Fiesta, wo bis spät in die Nacht getanzt wird. Mit ”Nuevas Energias“, bitten wir junge talentierte Künstler auf die Bühne, die von ”el Cuadro de la Casa“ begleitet werden. Andrés Villena Tamarit aka “DJ el toro” ist für den richtigen Rhythmus zuständig und Visualist ”saempi“ tanzt mit Bildern auf der Leinwand.

www.facebook.com/pages/Bar-Fiesta/346625748690258

www.dj-eltoro.com

Veranstalter

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www.flamencoencuentro.ch

2. November 2013 – Madres im Kurtheater Baden

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“Sie brachten mich zum Lachen und wenig später hielt ich den Atem an.” – So beschrieb Nina Corti ihre Empfindungen bei der Uraufführung des Tanztheaters “madres” vor einem Jahr im Bernhard Theater Zürich. Auch die Vorstellung am 2. November 2013 im Kurtheater Baden packte das Publikum bei seinen Emotionen und veranlasste es zum staunen, weinen und herzlich mitlachen.  Nebst vielen ErstbesucherInnen lud die Aufführung gleichfalls mehrere ZuschauerInnen zum Zweitbesuch ein.

Die Schöpferin von madres, Elena Vicini, bedankt sich nach der Vorstellung bei ihrer Madres-1Kompanie und dem Kurtheater Baden mit folgenden Worten: “Todos han hecho posible realizar otra vez esta pequeña grande obra que es madres, una criatura creada por nuestras pasiones y voluntad.” – “Alle haben die erneute Realisierung dieses kleinen grossen Werkes ermöglicht, das sich “madres” nennt, ein Geschöpf kreiert aus Leidenschaft und Zuneigung.” Und in der Tat! Dank Energie, Herzblut und Professionalität der mitwirkenden KünstlerInnen und dem Kurtheater Baden Team, reiht sich madres zweifellos in die Flamenco-Events des Jahres ein.

von Fabienne-Alexia Müller, November 2013

Mitwirkende:
Choreografie & Tanz: Elena Vicini
Gesang: Isabel Amaya, Cristina Lopez, Elena Morales
Stimme: Marina Navarrete
Percussion: Ricardo Espinosa
Gitarre: Pedro Viscomi MartinVicente Cortes
Kurtheater Baden

Madres, ein Flamenco Tanztheater von Elena Viciniwurde am 3. Flamenco Arts Festival 2012 im Bernard Theater Zürich uraufgeführt (s. Pressemeldung weiter unten) und ist für das Deutsch sowie Spanisch sprechende Publikum gemacht. Elena Vicini selbst beschreibt ihr Stück wie folgt:

“Madres ist der Versuch, den verschiedenen Rollen der modernen Frau – Mutter, Freundin, Karrierefrau und Geliebte – gerecht zu werden. Die dadurch erzeugten Widersprüchlichkeiten drücken sich in einer inneren Spirale von Glück, Angst, Erschöpfung, Unsicherheit, Freude und Liebe aus. Aber das sind wir, Mütter. Und mit unserem Rucksack voller Pausenbrote und Unsicherheiten leben wir glücklich als Akrobaten der Zeit und der Gefühle.” Elena Vicini, Schöpferin von madres. 

 Promotions-Video “Madres” by Stanco Producciones

17. November 2012 – Madres am Flamenco Arts Festival Zürich 2012

Madres, eine wundervolle Geschichte mit magischen und witzigen Momenten

Madres ist ein Flamenco Tanztheater mütterlichen Widerspruchs mit spanischem Humor und dramatischen Momenten.” Elena Vicini.

Vor vollen Zuschauerrängen feierte das Tanztheater Madres von Elena Vicini im Bernhard Theater Zürich Premiere. Um das ergreifende Ambiente zu beschreiben, lassen wir hier die wunderbaren Bilder von Claudia ZanvitJavi de Lara und Marta Doblas Martín sowie die Zuschauer selber sprechen .

=> Bildergalerie von Claudia Zanvit

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=> Bildergalerie von Javi de Lara

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=> Bildergalerie von Marta Doblas Martín

Kommentare zu Madres von den begeisterten Zuschauern und Zuschaueinnen

Noni Acera
Enhorabuena por el maravilloso espectáculo!!!! Siempre sabes rodearte de grandes artistas como tú. Besos

Patricia Lopez
ENHORABUENA! en mi vida no he visto una cosa tan buena, tan irónica, tan verdadera y pura,y tan tan tan.. dento del flamenco.. Y con tanto ARTE!! Elena eres una artista de verdad, que ve las cosas como son y se sabe reír de si misma y del mundo entero!! gracias!! las mamás nos hemos encontrado totalmente en tu obra! en mi vida he visto un blues tan flamenco.Isabel eres un fenómeno!!!!! tanto flamenco sin un solo tacón… las dos compaginais estupendamente! los músicos geniales! gracias por una noche tan buena!

Ester Flubacher
Vaya semanita mas flamenca que acabamos de clausurar, al puro estilo nuestro: una pasando el concierto llorando y la otra con piel de gallina :-) Otra vez mas, gracias Elena Vicini, Isabel Dominguez Amaya, Vicente Cortes y mi Daniela Brune

Isabel Dominguez Amaya
Han sido trillizos!!!!! Elena, otra vez gracias por tu arte, por tu empuje y tu saber hacer. Ha habido en este “parto” muchas comadronas que han colaborado para que todo saliera bien y a ellos tambien mi agradecimiento. En este caso concreto se ha demostrado que la “peña” flamenca de Zürich es una piña y lucha y apoya proyectos y artistas que tienen que estar en el escenario. Muchas gracias a todos y hasta la próxima!!!

Remo Walder
Witzig, berührend, entlarvend, geerdet, precioso, fogoso, doloroso, muy flamenco! que arte! Enhorabuena, elena, para tu obra. Und hurra, zürich hat eine flamenco szene mit grossartigen künstlern, die neues schaffen!

Vincenzo Sanzo
Grande arte de verdad! Muchas gracias a todo la gente que ha realizado esta noche! Especialmente los artistas y Elena Vicini como maestra!

Nina Corti
El baile, la música, la composición, las ideas, la expresión de los artistas – todo era fenomenal. Muchísimas gracias a Elena e Isabel, a Vicente y a todos los demás! Con “MADRES” os deseo muchos éxitos y deseo que mucha gente vaya a ver y a disfrutar del espectáculo tan bonito. Un abrazo fuerte para todos

Cornelia Borst
Estupendo! Felicidades a todos los artistas por el show lindísimo y inolvidable para mí :-)

Ale Jandrita
Ein grooooses Kompliment an dich, Elena, und all jene, die zu diesem wundervollen Kunstwerk beigetragen haben! Fue increible! Pedazo de artista y persona tan inspiradora q eres, Elena! ***Olé!

Jose Toledo Garcia
El desnudo artistico/flamenco de sentimientos de una madre, Elena me ha encantado de verdad!!! Muchas felicidades a todos los que lo habeis hecho!

Claudia Zanvit
ESTUPENDO! Elena Du warst einfach grossartig.

lena Morales
Gracias a Tí Querida Elena por dejarme formar parte de este proyecto tan bonito, arriesgado, personal y lleno de sentimientos¡¡¡¡ Ha sido un autentico placer todo. He disfrutado de todos mis compañeros y he podido conocerte un poquito más para sorprenderme con tu Valentía, Fuerza y Ganas de Vivir¡¡¡¡ Gracias Flamenca¡¡¡¡

Pedro Viscomi Martin
Os mando las gracias a todos que han participado en este espectáculo tan bonito y rebuscado. También gracias a la gente que vinieron a verlo. Sin ellos no seria posible nada. Besos desde Sevilla

Elena Vicini

Vuelvo ahora al suelo después de estar flotando el fin de semana en un nube de alegría, felicidad, Illusion, incredulidad!!!!
El sábado ha pasado un milagro,el sábado se ha concretado el trabajo de un año,el sueño q yo tenia ha cogido cuerpo gracias a los ARTISTAS Y AMIGOS increíbles q me han rodeado:
ISABEL AMAYA, como siempre compañera,hermana, apoyo y consejera, q con su fuerza, amistad, arte, belleza, voz y cuerpo, ha embrujado el publico y me ha dado fuerza en cada momento par seguir con mi locura.
ELENA MORALES Y CRISTINA LOPEZ, dos cantaoras de una calidad increíble, dos mundos q han llenado las escenas de colores diferentes,de contrastes,dos Artistas de un espesor fantastico, dos amigas q no se han hechado para atras en ningun momento y q se han entregado con alma y cuerpo a todo lo q tuvieron q hacer.
VICENTE CORTES Y PEDRO VISCOMI MARTIN, dos guitarras de una belleza alucinante, dos ríos de inspiración, dos martillos rítmicos, me han dado el camino para mis pasos, me han dado energia y dulzura,me han hecho un vestido de notas para q los sueños en mi cabeza pudiesen realizarse.
RICARDO ESPINOSA, hermano y amigo, un punto de seguridad estrema en el escenario y en la vida,lleno de positividad,de ideas,de ganas de esperimentarse,nunca cansado, siempre en primera linea.
MARINA NAVARRETE, grandissima actriz, persona divina, me ha guiado en el camino de la comicidad, se ha involucrado con toda si misma en el proyecto sin ningun tipo de duda.
ANDI PUPATO, THOMAS KÜNG, CHARI SANTOS, MARTIN UNO Y DOS, q con su entrega y su trabajo inmenso han hecho si q la tecnica fuera al servicio de esta obra, sois increibles!!!
Mi querida Amiga CHARI ha dado en el clavo otra vez con su gran sensibilidad haciendo unas películas hironicas y llenas de Amor.
FABIENNE MÜLLER, ESTHER FLUBACHER, TODOS LOS AMIGO DE EL WEMAKEIT, TODOS LOS AMIGOS DE CA’FLAMENCA, SINA, KATIA, EVA Y RAMON, NIEVES,gracias por la organizacion y el suporto economico,sin vosotros no habria sido posible la realizacion de este proyecto.
ANTONIO Y JAVI, dos duendes de las camaras,se han movido entre nosotros sin interrumpir nunca el trabajo y las energias,aportando alegria y surrealismo!
CLAUDIA ZANVIT, con sus fotos ha hecho posible no olvidarse de estos momentos.
Me he sentido rodeada en cada momento,de Amor,Energia y Alegria,no he encontrado nunca obstaculos energeticos en nadie de los q han decidido entregarse y han creido en mi.
SOY MUY FELIZ.
Gracias tambien a una persona muy especial q sigue mi trabajo de siempre,q ha abierto la puerta de mi creatividad,q me ha librado de mis miedos y frenos y sigue llenandome de energía: MI AMIGA LUPI, a la q debo muchisimo!!!!
Gracias a todos, OS QUIEROOO!!!!
Y si me olvidè de alguien,pues,lo hirè escribiendo,q se me perdone ,porfa!

MAS GRACIAS:
ANDI PUPATO q ha hecho el fondo de la escena de el parto, ha entendido perfectamente el pulso y la intención, ole tu!!!
PAOLO AMULFI, con su blues ha creado una atmosfera de sueño q era exactamente la sensacion provada por mi.
LA GRANDISIMA EROICA CAMPEONA JEANINA MISKOVICH, con su talento, sensibilidad, arte, conocimiento, cultura, profundidad, ironia, ha sabido traducir todos mis textos con paciencia y sabiduria.
Gracias al PUBLICO y al BERNHARD THEATER por haber hecho posible todo esto!!!!