Pressemeldung „Madres, Elena Vicini erzählt ihre Geschichte“

von Fabienne-Alexia Müller

Geschichten erzählen ist ihr Leben. Im Laufe ihrer Karriere interpretierte Elena Vicini als Prima Ballerina und Flamenco Solistin klassische Dramen wie La Traviata und Carmen. 2007 wurde sie von Opernstar Cecilia Bartoli für die Vertonung einer musikalischen Biografie engagiert. Im selben Jahr choreografierte und tanzte sie bei „Art on Ice“ neben Eiskunstlaufstar Stéphane Lambiel. Nun schildert Elena Vicini auf der Bühne des Zürcher Bernhard-Theaters ihre eigene ganz persönliche Geschichte.

Ihre Begabung, Geschichten und Empfindungen eindrücklich zu schildern, bringt die Flamencotänzerin Elena Vicini in zahlreichen Produktionen mit namhaften Flamencokünstlern zum Ausdruck. Auch internationale Stars haben ihr Talent, Erzählungen zu interpretieren, längst erkannt. Als sich 2007 der Opernweltstar Cecilia Bartoli der Lebensgeschichte der Sängerin Maria Malibran widmet, engagierte sie kurzerhand Elena Vicini für die rhythmische Vertonung des Stücks „yo que soy contrabandista“. Im selben Jahr schrieb der zweifache Eiskunstlauf-Weltmeister Stéphane Lambiel mit seiner Flamenco-Kür Geschichte. Zum Schaulaufen am „Art on Ice“ in Zürich wurde Vicini als Gasttänzerin eingeladen. Und selbst beim Unterrichten verpackt sie Schrittfolgen in Handlungsabläufe, die so von den SchülerInnen verstanden und tänzerisch umgesetzt werden können.

Am 3. Flamenco Arts Festival im Bernhard-Theater Zürich schildert Vicini nun ihre ganz persönliche Geschichte. In ihrem Stück „madres“ inszeniert sie ausdrucksstark das Dilemma, in das Frauen geraten, wenn sie ihrer Aufgabe als Mutter, Geliebte, Karrierefrau und Freundin gleichermaßen gerecht werden wollen. „Die Rollen integrieren sich nicht, sondern verschieben sich in- und übereinander wie unstimmige Instrumente in einem Orchester. Die daraus hervorgehende Musik ist eine tragisch-komische Symphonie über die Schönheit des Mutterseins.“  Die Echtheit, mit der Elena Vicini dieses zeitgemäße Thema mit Flamencokunst interpretiert, legt Zeugnis darüber ab, dass sie es mit jeder Faser selbst durchlebt.

„Madres“ ist eine Produktion von Elena Vicini, unterstützt von flamenco encuentro. Es wirken mit: 
Elena Vicini; Konzept, Choreografie, Texte, TanzIsabel
Amaya; Konzept, Stimme, Gesang
Vicente Cortes; Gitarre, Komposition
Pedro Viscomi; Gitarre, Komposition
Elena Morales; Gesang
Cristina Lopez; Gesang
Marina Navarrete; Stimme
Ricardo Espinosa; Percussion
Thomas Küng; Licht
Hanspeter Ehrsam; Ton

Pressefotos by Luca Fiaccavento, Rom

Madres an der KulTour in Baden, 5. Mai 2012

Einblicke in das neue Werk von Elena Vicini
Elena Vicini präsentierte am 5. Mai 2012 an der KulTour in Baden im Royal Baden Eindrücke zu ihrem neuen Stück „Madres“. Hier ein Ausschnitt aus der 15 Minuten dauernden Show.

Tanz: Elena Vicini
Gesang: Isabel Amaya Dominguez
Musik: Vicente Cortés

„amiga flamenca“ trailer

Ein Dokumentarfilm mit den zwei Protagonistinnen Elena Vicini und Isabel Amaya.

Filmemacherin Chari Maria Santos; Dauer 25 Minuten

Der künstlerische Alltag in der Schweiz ist für Kulturschaffende nicht immer einfach. Darin bewegen sich zwei feminine Figuren – Elena und Isabel – deren Leidenschaft der feurige Tanz aus Südspanien ist. Mit dem Flamenco versuchen sie für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Gemeinsam unterstützen und stärken sie sich im beruflichen wie im privaten Alltag. Mit voller Sehnsucht und geballter Energie eröffnen sie ihren Schülerinnen und dem Publikum neue Horizonte. Flamenco hat in der Schweiz mit Abtauchen in eine fremde Kultur zu tun. Die zwei Frauen erzählen, welche Erfahrungen sie mit dem Flamenco machen und was sie sonst noch verbindet.

Preis pro DVD 40 sFr.

Bestellung per Mail: info@flamenco-encuentro.ch